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Salzburg Stadt 


 Panoramabild

Lage

 

Die Stadt Salzburg liegt westlich der Salzburger Kalkalpen in der Mitte des Salzburger Beckens. Der historische Altstadtkern befindet sich an der Salzach und wird von Festungs- und Mönchsberg sowie dessen westlichem Ausläufer, dem Rainberg, begrenzt.

Östlich des Altstadtkerns erheben sich am rechten Salzachufer der Kapuzinerberg und der kleine Bürglstein, im Süden der Stadt der Hellbrunner Berg und der Morzger Hügel, westlich des Stadtteils Altliefering der kleine Grafenhügel. Im Südwesten begrenzt der von einer Seilbahn erschlossene 1853 Meter hohe Untersberg die Stadt. Im Osten bildet der 1288 Meter hohe Gaisberg die Grenze des Salzburger Beckens. Nördlich der Stadt erreicht der Fuß des Plainberges mit der Wallfahrtsbasilika Maria Plain das Stadtgebiet. Nordöstlich schließt sich die Hügellandschaft des Flachgaus an. Ein geschlossener Auwaldgürtel entlang von Salzach und Saalach reicht im Norden bis in das Stadtgebiet hinein.

Der Auwald westlich der Saalach und das dahinter liegende Hügelland, der Högl, gehören bereits zum Landkreis Berchtesgadener Land in Bayern. Im Nordwesten grenzt das bayerische Freilassing, nur durch die Saalach getrennt, an den Salzburger Stadtteil Liefering-Rott.
Die Altstadt im Salzburger Becken liegt 420 bis 426 Meter hoch. Der höchste Punkt des Stadtgebietes ist die Gaisbergspitze mit 1288 Metern, die Saalachmündung am Böschungsfuß ist mit 404 Metern der tiefste Punkt. Das Gemeindegebiet umfasst 65,68 Quadratkilometer. Davon sind 2238 Hektar Bauland (34 %), 503 Hektar Verkehrsfläche (7,7 %), 1080 Hektar Wald (16,5 %) und 342 Hektar Gewässer (5,2 %). 

 

Sehenswürdigkeiten

 

Die gesamte bebaute Altstadt, die Neustadt, Mülln, der Mönchs- und der Kapuzinerberg sowie Teile von Nonntal wurden am 5. Dezember 1996 von der UNESCO in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen.

 

 Hangar
Kirchen
 

Die erste Barockkirche nördlich der Alpen, der Salzburger Dom, wurde von 1614 bis 1628 errichtet. Das älteste bestehende Kloster im deutschen Sprachraum ist Stift Sankt Peter mit der Stiftskirche Sankt Peter. Das Benediktinen-Frauenstift Nonnberg ist das weltweit älteste ununterbrochen bestehende Frauenkloster mit der Stiftskirche Nonnberg. Von Bedeutung ist die Kollegienkirche, ein Hauptwerk des Barockbaumeisters Johann Bernhard Fischer von Erlach. Nach Plänen von Erlachs entstanden in Salzburg auch die Dreifaltigkeitskirche, die Markuskirche und die Johannsspitalkirche. Zu den im gotischen Stil erhaltenen Kirchen zählen in Salzburg neben der Kirche Nonnberg die Franziskanerkirche und die Bürgerspitalkirche St. Blasius. Alte, später barockisierte Kirchen sind die Michaelskirche, die Imbergkirche und die Pfarrkirche Mülln. Die Kajetanerkirche und die Erhardkirche in Nonntal wurden in der Barockzeit von Giovanni Gaspare Zuccalli entworfen.

 

Festung Hohensalzburg
 

Die ältesten Teile der Festung Hohensalzburg stammen aus dem Jahr 1077, als sich während des beginnenden Investiturstreits der papsttreue Gebhard vor kaisertreuen Truppen zu schützen suchte. Die Ringmauer um die Burg wurde in der Zeit der ersten Bauernunruhen und der ersten Bedrohung durch die Türken 1465–1485 erneuert und um 1500 durch Leonhard von Keutschach verstärkt. Dieser stattete die Burg mit prunkvollen Fürstenzimmern aus und erbaute den Reißzug, die weltweit älteste erhaltene Standseilbahn. Paris Lodron baute die mittelalterliche Burg zur Festung aus, indem er sie mit einem starken Außenring aus Artilleriebasteien versah. Er ließ die Hasengrabentorbastei, die Hasengrabenbasteien und die beiden Nonnbergbasteien erbauen sowie die sogenannte Katze erheblich verstärken. Die Festung ist mit über 7.000 Quadratmetern, einschließlich der Basteien mit über 14.000 Quadratmatern bebauter Fläche eine der größten Burgen Europas.

 

 Schloss Leopoldskron
Schlösser und andere Profanbauten
 

In der Zeit des Manierismus und des Barock ließen mehrere Salzburger Fürsterzbischöfe am Rand der Stadt prunkvolle Sommerresidenzen errichten. Die älteste ist Schloss Freisaal, das von Erzbischof-Administrator Prinz Ernst von Bayern 1549 als Wasserschloss erbaut wurde.
Wolf Dietrich von Raitenau baute 1606/07 Schloss Mirabell, ursprünglich Schloss Altenau genannt, als Landsitz. Markus Sittikus von Hohenems ließ in den Jahren 1613–15 die große Schlossanlage Hellbrunn mit dem Landschaftsgarten errichten. Den von Fürsterzbischof Johann Ernst von Thun begonnenen Bau des Schlosses Kleßheim im Nordwesten der Stadt setzte nach dessen Tod Leopold Anton von Firmian fort. Der Nachfolger von Johann Ernst, Reichsfürst Franz Anton von Harrach, unterbrach die Arbeiten an Schloss Kleßheim und gab dem bekannten Barockbaumeister Johann Lucas von Hildebrandt stattdessen den Auftrag zum Ausbau des Schlosses Mirabell zu einem stattlichen Barockschloss. Leopold Anton von Firmian ließ Schloss Leopoldskron mit dem großen Schlossweiher für sich und seinen Neffen Laktanz erbauen.

Der Landschaftsgarten der Hellbrunner Allee zieht sich vom Grünraum Freisaal nach Süden bis zum Schloss und Park hin. Im Wasserparterre des Schlosses befinden sich die Wasserspiele Hellbrunn. Am Hellbrunnerberg stehen das Monatsschlössl und das aus dem Fels herausgearbeitete Steintheater. Die beiden architektonischen Achsen von Hellbrunn wurden als Alleen gestaltet. In der Schlossachse führt der Fürstenweg zur Salzach, die große Gartenachse ist auf Schloss Goldenstein ausgerichtet. Auch das Schloss Anif wurde über Landschaftsachsen einbezogen. Entlang der Hellbrunner Allee liegen kleine, bald nach der Fertigstellung von Schloss Hellbrunn erbaute Adelsschlösser, die den Landschaftsgarten gliedern. Die Kayserburg erinnert an den Erbauer Hauptmann Kayser, die Fronburg an Freifrau von Frohburg. Schloss Herrnau hat seinen Namen von den Wiesen und Wäldern der Herren-Au. Der Name des Lasserhofes leitet sich vom Geschlecht der Lasser ab. Schloss Emslieb und Schloss Emsburg im Süden der Allee erinnern an den Miterbauer dieser Schlösser, Fürsterzbischof Markus Sittikus von Hohenems.

Schloss Aigen ist ein altes Salzburger Landschloss am Gaisbergfuß, dessen naturnaher Schlosspark wegen seiner Quellen vom 17. bis ins frühe 20. Jahrhundert bekannt war. Kleine Ansitze auf dem Mönchsberg sind das Johannesschlössl und das Marketenderschlössl. Schlossartige Wehrbauten sind das von Paris Lodron erbaute Franziskischlössl auf dem Kapuzinerberg und das alte Schloss Neuhaus auf dem Kühberg.

Weitere Besonderheiten unter den Profanbauten sind die Alte und die Neue Residenz mit dem Glockenspiel, in letzterer befindet sich das Salzburg Museum. Bemerkenswert sind die Alte Universität mit Sacellum und Großer Aula sowie das im Kern sehr alte Rathaus. Gegenüber der Alten Universität stehen das Festspielhaus mit Felsenreitschule und die Pferdeschwemme. Dort befindet sich auch das Sigmundstor, der älteste Straßentunnel Österreichs.

 

Naturdenkmäler und Schutzgebiete
 
Im Stadtgebiet finden sich 41 Naturdenkmäler, großteils alte, landschaftsprägende oder kulturell bedeutsame Bäume. Zu den geschützten Landschaftsteilen zählt auch die 1615 angelegte Hellbrunner Allee. Sie ist eine der ältesten erhaltenen herrschaftlichen Alleen Europas und der größte Altholzbestand des Landes außerhalb der Gebirgsregion. Für den Artenschutz von holzbewohnenden Käfern, Fledermäusen und Spechten ist sie von besonderer Bedeutung. Die Kopfweiden am Almkanal mit fast 500 Bäumen sind die einzigen alten Kopfweiden im Land Salzburg. Die ununterbrochene Kopfweidentradition reicht bis ins Mittelalter zurück. Die Felsensteppe am Rainberg beherbergt eine besonders trockenheitsliebende Pflanzen- und Tierwelt.

Seit langem kaum genutzte Waldbestände sind die Itzlinger Au, der Kühberg und das Naturwaldreservat Gaisberg. Ein gut erhaltener Moorrest ist das Samer Mösl im Nordosten der Stadt.
Große Teile des Grünraumes in der Stadt sind Landschaftsschutzgebiete, etwa der Kapuzinerberg, der Mönchsberg und der Rainberg. Auch der Grünraum um Hellbrunn und die Hellbrunner Allee, die kultivierte Moorlandschaft des Leopoldskroner Mooses, der Landschaftsraum um den Leopoldskroner Weiher und der Grünraum um die Salzachseen sind Landschaftsschutzgebiete

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 Quelle: www.wikipedia.at