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Saalfelden 


Saalfelden am Steinernen Meer
 

Saalfelden am Steinernen Meer ist eine Stadt im österreichischen Bundesland Salzburg und ist der Zentralort des Pinzgauer Saalachtals. Die Gemeinde ist rund 14 km von der Bezirkshauptstadt Zell am See entfernt. Mit rund 15.890 Einwohnern (Stand 2009) ist Saalfelden die bevölkerungsreichste Stadt des Bezirks Zell am See.

 

Sehenswürdigkeiten

 
Schlösser
 
Kirchen und Kapellen
 

Irgendwann im 11. oder 12. Jahrhundert wurden in der Diözese Salzburg Pfarrinstitute eingerichtet; neben St. Martin bei Lofer, Stuhlfelden, Piesendorf und Taxenbach auch in Saalfelden. Es gab aber bereits um das Jahr 1000 eine Saalfeldner Kirche. Einer Überlieferung zufolge tauschte der Edle Dietmar mit dem Erzbischof Hartwig (991-1023) „seine Kirche bei Saalfelden“ mit der Kirche zu Palmberg in Bayern.
Nachweislich gibt es auch wesentlichen Einfluss der Chiemseer Bischöfe in der Pfarre Saalfelden.

 

• Römisch-katholische Pfarrkirche
• Kirche in Lenzing
• Evangelische „Friedenskirche“
• Thorer Kapelle
• Die Einsiedelei am Palfen: 
 
 Kapelle

Flüsse, Bäche, Seen, Teiche

 

Der Hauptfluss des Saalfeldner Beckens ist die Saalach. Diese entspringt im hinteren Glemmtal und durchfließt das Becken in Nord-Süd-Richtung.
Der das Stadtgebiet Saalfeldens in Ost-West-Richtung durchfließende Fluss (Bach) ist die Urslau.
Von Westen ergießt sich die Leoganger Ache in die Saalach.
Obwohl von vielen und hohen Bergen umgeben, ist die Zahl der Seitenbäche eher gering. Die Seitenbäche dieser wesentlichen Gewässer findet man bei deren entsprechenden Beschreibungen.

Der einzige See ist der Ritzensee. Es ist ein künstlich angelegter See, der heute im Sommer als Badesee und im Winter als großer Eislaufplatz genutzt wird.
Weitere, ebenfalls künstlich angelegte Teiche gibt es im Saalfeldner Becken viele. Sie dienen in erster Linie der Fischerei bzw. der Tourismuswirtschaft. Erwähnenswert ist der Angelteich der Familie Berger in Haid oder die Fischzucht Kehlbach, in welcher heimische Bachforellen, Saiblinge und Äschen gezogen werden.

 

Freizeit, Sport und Erholung

 

Der Ritzensee sowie der angrenzende Kollingwald sind die Naherholungsgebiete für Saalfeldens Bevölkerung. Im Sommer als Frei- und Naturbad genutzt dient im Winter seine gefrorene Oberfläche als riesiger Eislaufplatz.
Aus den Spazier- und Wanderwegen im Sommer werden im Winter zum Teil anspruchsvolle Langlaufloipen, die auch abends beleuchtet sind. Es gibt auch im Ortsteil Uttenhofen mehrere Sprungschanzen, das Felix-Gottwald-Schisprungstadion und ein Nordisches Schizentrum.
Jährlich im August findet seit 2006 in Saalfelden ein internationaler Triathlon-Bewerb, die Tri-Motion Austria statt.

 

Kultur

 
Die kulturelle Entwicklung Saalfeldens wird in erster Linie von den vielen kleinen und größeren Vereinen getragen. Aushängeschild war bis ins Jahr 2004 das internationale Jazz-Festival-Saalfelden, dessen Ausrichtung nach über 20 Jahren aus finanziellen Gründen eingestellt werden musste. Nach einem Jahr Zwangspause konnte das Festival im Jahr 2006 neu ausgetragen werden. Von der sehr kostenintensiven Zeltstadt ist man abgekommen.

Sowohl Congresshaus als auch Nexus wurden für die Indoor-Konzerte verwendet. Der Rathausplatz wurde überdacht und es fanden sowohl hier, aber auch auf den Almen wie Hinterburgalm oder Steinalm Gratiskonzerte statt. Die Wiederaufnahme des Festivals und insbesondere die Neuausrichtung in der Stadt wurde sowohl von Musikern, Besuchern aber auch Einheimischen sehr positiv aufgenommen.

Mit dem Kunst- u. Kulturhaus Nexus hat Saalfelden in den Jahren 2001/2002 aber ein für alle Kulturschaffenden wichtiges, zentrales Gebäude errichtet. Hier finden Veranstaltungen verschiedenster Art statt. Es erfolgen Theateraufführungen ebenso wie life-Musikdarbietungen oder Filmvorführungen für Kinder und Jugendliche.
 Rathaus

Bekannt ist die Bürgermusik Saalfelden von 1872. Sie gilt derzeit (2005) als eine der besseren Blasmusikkapellen im Bundesland Salzburg. Ein Mitglied des Vereines - Christoph Blatzer - wurde bei Harmonikaweltmeisterschaften jeweils einmal Weltmeister und einmal Vize-Weltmeister.
Die Eisenbahner Blasmusik - heute: Stadtkapelle - wurde ebenfalls bereits vor über 100 Jahren gegründet und war die „Heimstätte“ aller nicht bürgerlichen Musiker.

Beide Vereine sind sehr rührig und präsentieren sich im Jahresablauf bei verschiedensten Konzerten. Sie sind auch Begleiter bei regional wichtigen öffentlichen und privaten Veranstaltungen.

 

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 Quelle: www.wikipedia.at