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Großarltal 


Großarl ist eine Marktgemeinde im Bezirk St. Johann im Pongau im Süden des Bundeslandes Salzburg (Österreich) mit ca. 4000 Einwohnern. Der Ort ist namensgebend für das Großarltal.

 

Lage

 

Die Gemeinde liegt im Großarltal im Pongau im Salzburger Land, etwa 70 km südlich der Stadt Salzburg. Das Ortsgebiet ist in die Katastralgemeinden (von Nord nach Süd) Au (850 m Seehöhe), Schied (860 m), Unterberg (900 m), Großarl (895 m) sowie Eben und Bach (900 m) unterteilt.
Das weitgehend in Süd-Nord-Richtung verlaufende Großarltal wird von der Großarler Ache nach Norden zur Salzach hin entwässert. Im Katastralgebiet von Großarl mündet das von Osten kommende Tal des Ellmaubachs.

Großarl liegt auf einer nebelfreien Hochlage und wird von Bergen umringt. Höchster Gipfel im Ortsgebiet ist der Gamskarkogel (2.467 m ü. Adria), an der südwestlichen Gemeindegrenze. Deren tiefster Punkt befindet sich in der Liechtensteinklamm bei 710 m über der Adria.

 

 Panoramabild

Vegetation und Klima

 

Der Großteil der Fläche des Großarltales ist von Nadelhölzern bewachsen. Das Lokalklima in Großarl entspricht der kontinental geprägten (tief-)montanen Höhenstufe mit milden bis heißen Sommern und kalten Wintern. Die Jahresdurchschnittstemperatur liegt bei 8,1°C. Die jährliche Niederschlagsmenge liegt bei 1.298 Millimeter. Der meiste Niederschlag fällt im Juli mit durchschnittlich 191 Millimeter, der Wenigste im Februar, März und November mit durchschnittlich 70 Millimeter. 

 

Sehenswürdigkeiten

 

Wer von St. Johann auf der Großarler Landesstraße ungefähr den halben Weg zurückgelegt hat, musste früher an der Stelle, wo sich jetzt die 196 Meter lange Brücke befindet, durch ein Haus hindurchfahren, genannt die „Stegenwacht“ oder „Alte Wacht“. Der Name kommt vom Steg, der vor der Einbauung der Straße in den Felsen, in das Tal führte und von einer Wache, die einst hier gestanden hat. Es war da nämlich eine Obsicht bestellt, dass von Viktualien zum Schaden der Handelsverwandten nicht zu viel aus dem Tale gebracht werde. Bei herrschender Pest im Jahre 1655 war der Punkt sogar mit Soldaten besetzt, um den Kontakt mit „Auswärtigen“ möglichst zu vermeiden und dadurch die Ansteckungsgefahr gering zu halten. Im folgenden Jahrhundert wurde die „Alte Wacht“ öfters gesperrt, um Leute vom Tal fernzuhalten oder nicht mehr aus dem Tal zu lassen.

Heute ist die „Alte Wacht“ die älteste noch erhaltene Mautstelle im Salzburger Land. Gegenüber der „Alten Wacht“ auf der linken Seite der Großarler Ache sind in einer fast senkrechten Felswand die „Heidenlöcher“. Es handelt sich dabei um fünf mehr oder weniger runde Felslöcher. Die Öffnung der beiden mittleren ist so groß, dass ein Mensch darin bequem stehen kann. Nach altem Volksglauben haben sich hier hartnäckige Heiden zurückgezogen, als sie sich unter der vorwiegend christlichen Bevölkerung nicht mehr sicher genug fühlten.

Weitere Sehenswürdigkeiten sind die Liechtensteinklamm, die zum Teil mehrere hundert Jahre alten Almhütten und die Pfarrkirche im barocken Stil.

 

Regelmäßige Veranstaltungen

 

Jedes Jahr findet zu Ehren der heiligen Cäcilia das Cäcilia-Konzert in der Pfarrkirche Großarl statt. Das Konzert wird von der Trachtenmusikkapelle Großarl veranstaltet und erfreut sich jedes Jahr über großen Anklang bei den Bewohnern des Tales und einer beachtlichen Zuschauerzahl.

Seit dem Jahre 2007 findet erstmals in der Adventzeit der Salzburger Bergadvent Großarltal statt. Es werden 20 kleine Holzhütten im Ortszentrum von Großarl aufgestellt, bei denen, selbst gebackenes Brot, Gestecke, Glühwein, Maroni und viele andere zur Adventzeit passende Artikel verkauft werden. Am Taleingang des Großarltales, bei der alten Wacht, steht in dieser Zeit eine lebende Krippe mit vier Schafen und einem Esel.
Weitere:
• Internationales Altpfadfindertreffen.

 

 Hotel Tauernhof

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 Quelle: www.wikipedia.at