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Fuschlsee 


Der 4,1 km lange und bis zu 0,9 km breite Fuschlsee liegt im Salzkammergut im Salzburger Land, Österreich und ist Eigentum der Österreichischen Bundesforste AG.

Der See entwässert über die Fuschler Ache (später Griesler Ache) in den Mondsee, und über Attersee, Ager und Traun in die Donau. Der See hat ausgezeichnete Wasserqualität, eine außergewöhnlich gut in ihrem natürlichen Zustand erhaltene Unterwasservegetation.
Am See liegen die Ortschaft Fuschl am See und das Schloss Fuschl - in Hof bei Salzburg

 Fuschlsee

Schloss Fuschl ist ein Schloss in Hof im österreichischen Bundesland Salzburg, und liegt am Fuschlsee im Salzkammergut. Es ist im Stil der Renaissance erbaut, diente ab dem 15. Jahrhundert als Jagdschloss und beherbergt heute ein Hotel der Fünf-Sterne-Kategorie.

 

Jagdschloss Fuschl

 

Lage

 
Das Schloss liegt in der Katastralgemeinde Vorderelsenwang der Gemeinde Hof im Bezirk Salzburg-Umgebung, am Westende des Fuschlsees auf einer Halbinsel. Der historische, vierstöckige Schlossturm erhebt sich über die Bewaldung der Halbinsel, sonst ist die Anlage aus der Ferne nicht erkennbar.
Schloss Fuschl wurde in der Mitte des 15. Jahrhunderts erbaut und diente zunächst als Jagdschloss. Es gibt Aufzeichnungen über eine Prunkjagd unter Paris Graf von Lodron aus dem Jahr 1624.

1816 hatte die Auflösung des geistlichen Fürstentums Salzburg das Ende der bischöflichen Herrschaft zur Folge. Das Schloss ging 1833 in Besitz des österreichischen Kaiserhauses über und verfiel zusehends, weil es als Wohnsitz für Förster benutzt und nicht instand gehalten wurde. Von 1839 bis 1910 hatte Schloss Fuschl viele Besitzer, es wurde wiederholt verpachtet und verkauft, beschlagnahmt und versteigert. Ein Besitzer, der königlich-bayrische Auditor Erl, stattete das Schloss Fuschl mit einer Reihe von zum Teil wertvollen Gemälden und Möbeln aus, die aber seit Ende des Zweiten Weltkrieges unauffindbar sind. 1939 beschlagnahmte Joachim von Ribbentrop, Außenminister des Dritten Reiches, Schloss Fuschl. Als der rechtmäßige Besitzer, Gustav Edler von Remiz, ein Freund von Ribbentrops Schwager Stefan-Karl Henkell, gegen die Enteignung protestierte, wurde er im Konzentrationslager Dachau interniert, wo er wenige Jahre später verstarb.
 Schloss

Das Gebäude steht heute unter Denkmalschutz und wurde im Zeitraum Januar 2005 bis Juni 2006 vollständig saniert. Die Bausumme betrug rund 30 Millionen Euro.

 

Hotel Fuschl

 
Seit 1950/51 ist Schloss Fuschl ein Hotel. In den Jahren 1957 und 1958 war es Drehort der Sissi-Filme mit Romy Schneider und Karlheinz Böhm. Von 1958 bis 1974 machte der Besitzer Dr. Carl Adolf Vogel mit seiner Frau, der Schauspielerin Winnie Markus, ein First Class Hotel daraus. Seither genießt das Schlosshotel Weltruhm und beherbergte Gäste wie Nehru, Nikita Chruschtschow, Anwar as-Sadat, Jiang Zemin, Königin Sirikit von Thailand.

Seit 2004 ist es im Besitz der Arabella Starwood Hotels & Resorts (Schörghuber Unternehmensgruppe). Es gehörte zur Luxury Collection der Sheraton Hotels, jetzt zu den Leading Hotels of the World.
Der Hotelkomplex umfasst neben dem eigentlichen Schlossturm und seinem Zubau auch einige historische Nebengebäude der Schlossanlage, wie das Jägerhaus, die Remise, das Bootshaus (Cafeteria), sowie einen weitgehend unauffällig in den Hang zum See integrierten Beherbergungskomplex und moderne Bungalows in an den Salzkammergut-Bootshausstil angelehnter Holzartichtektur. Zum Resort gehört auch das Hotel Jagdhof oberhalb des Schlosses, an der Wolfgangsee Straße, und eine Golfanlage (9-Loch GC-Fuschl).

Das Schloss beherbergt die Schloss Fuschl Collection, eine Sammlung von über 150 Werken Alter Meister des 17. bis 19. Jahrhunderts, und die Bernheimer Galerie Schloss Fuschl, die mit der Münchener Galerie Bernheimer Fine Old Masters im Konzept „Zu Gast bei Alten Meistern“ betrieben wird.
Die Schloss Fuschl Betriebe GmbH übernahmen 2008 auch das Fünfsternehotel Schloss Pichlarn in Irdning in der Steiermark.

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Quelle: www.wikipedia.at